Elektroauto Batterie: Alles Wissenswerte zum Herzstück der E-Fahrzeuge (inkl. 5 Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer)!

Die Batterie eines Elektroautos ist das wichtigste wie auch teuerste Bauteil.

Sie hat damit einen direkten Einfluss auf die Elektroauto Kosten.

Von Ihr hängt zudem maßgeblich die Reichweite des Elektroautos ab.

Damit kommt ihr eine Funktion von herausragender Bedeutung zu.

Wenig verwunderlich ist es, dass es deshalb bei den E-Mobilisten ein großes Informationsbedürfnis und Unmengen an Fragen zur Elektroauto Batterie gibt.

Eine der wichtigsten dabei: Wie verlängere ich deren Lebensdauer?

Dafür gibt es einige wertvolle Tipps, die wir gerne mit Ihnen teilen!

Beherzigen Sie folgende 5 Regeln und Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer Ihres Akkus:

– Je größer die Batterie, desto länger deren Lebensdauer! Beachten Sie dies bei der Kaufentscheidung.
– Je älter die Batterie, desto weniger Kapazität! Laden Sie den Akku erst kurz vor dem Losfahren.
– Je höher die Außentemperatur, desto schneller altert die Batterie! Parken Sie im Sommer im Kühlen.
– Je größer die Differenz zwischen dem Zustand vor und nach der Ladung, desto schneller altert die Batterie! Fahren Sie Ihr Auto nie komplett leer und laden sich es nicht zu 100 % voll.
– Vermeiden Sie starkes Beschleunigen, vor allem bei kalter Batterie! Das senkt deren Lebensdauer.

Mehr Details zu den Tipps gibt es weiter unten!

In unserer umfassenden Übersicht erfahren Sie zudem alle wichtigen Informationen rund um die Elektroauto Batterie.

Inhaltsverzeichnis:

E-Auto Batterie: Ihre Wichtigkeit und Funktion!

Die Batterie ist das zentrale Bauteil eines Elektroautos.

Häufig wird sie auch als Akku bezeichnet. Das liegt daran, dass es sich bei der Batterie technisch gesehen um einen Akkumulator (d.h. eine wiederaufladbare Batterie) handelt.

Die Bezeichnungen Batterie und Akku sind also synonym und beide korrekt.

Die Batterie vereint dabei zwei Funktionen:

  • Sie kann (beim Laden) Elektrizität aufnehmen und fungiert somit als Energiespeicher.
  • Später (beim Fahren) kann sie diese Elektrizität (in mehreren Wiederholungen) wieder abgeben. In dieser Funktion lässt sie sich als eine Art Kraftzentrum beschreiben.

Bei diesen Vorgängen arbeiten die Elektroauto Batterien mit deutlich höheren Spannungen als den üblichen 230 Volt Haushaltsspannung.

Abhängig von der Größe und Kapazität der jeweiligen Batterie sind doppelte bis dreifache Spannungen von 400 bis 800 Volt keine Seltenheit.

Zur Steuerung dieser enormen Spannungen ist in E-Autos eine intelligente Leistungselektronik verbaut.

Diese hat drei hauptsächliche Funktionen:

  • Steuerung der Spannung
  • Energiemanagement
  • Umwandlung des in der Batterie gespeicherten Gleichstroms in Wechselstrom für den E-Motor

Vor diesem Hintergrund lässt sich festhalten: Die Batterie ist das Herz des E-Autos, die Leistungselektronik ist das Gehirn.

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E-Auto Batterie Herstellung: Alle Details!

In E-Autos werden fast ausschließlich Lithium-Ionen-Akkus verbaut.

Der Grund dafür sind deren Vorteile:

  • hohe Energie- und Leistungsdichte
  • kompakte Bauform
  • große Kapazität

Diesen Vorteilen stehen jedoch deutliche Nachteile bei der Herstellung gegenüber.

Denn für die Herstellung von Elektroautos werden gleich mehrere (begrenzt vorhandene) Rohstoffe benötigt.

Dazu zählen unter anderem:

  • Lithium
  • Kobalt
  • Nickel
  • Graphit

Allein für die Gewinnung von Lithium werden dabei Unmengen an Wasser benötigt.

Darüber hinaus geht der Abbau dieser Rohstoffe in afrikanischen oder südamerikanischen Ländern zum Teil mit Umweltschäden und schlimmstenfalls sogar Kinderarbeit einher.

Weiterhin verursacht dieser Herstellungsprozess der Batterien CO₂-Emissionen.

Das führt unweigerlich zu der viel diskutierten Frage, wie umweltfreundlich sind Elektroautos eigentlich?

Bezüglich der Herstellung der Batterien lässt festhalten: Hier gibt es noch deutlich Optimierungspotenzial, um die Herstellung CO2- und ressourcenschonender zu gestalten.

Bezüglich der durch die Herstellung verursachten CO₂-Emissionen können Sie etwas beruhigter sein: Diese amortisieren Sie über die Lebenszeit Ihres E-Autos wieder. Vorausgesetzt, Sie achten darauf, ausschließlich Ökostrom zu laden.

Elektroauto Batterie Kosten: Der teuerste Teil Ihres E-Fahrzeugs!

Diese aufwendige und rohstoffintensive Herstellung schlägt sich folglich in den Elektroauto Batterie Kosten nieder.

Obwohl diese seit Jahren sinken, ist die Batterie immer noch das mit Abstand teuerste Bauteil eines E-Autos.

Über die genauen Kosten schweigen die meisten Hersteller.

Schätzungen gehen indes von mehreren Tausend Euro pro Batterie aus.

Bei Elektroauto der Mittelklasse sollen die Kosten um die 6000 Euro liegen.

Batterien in Tesla-Modellen werden sogar mit mehr als doppelten geschätzt. Diese sollen um die 13.000 liegen.

Wie zuverlässig diese Schätzungen sind, bleibt jedoch fraglich.

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Elektroauto Batterie Lebensdauer: Wie lange hält sie? 5 Tipps zur Verlängerung der Lebenszeit!

In Sachen Lebensdauer haben die Batterien von Elektroautos und Smartphones eine große Gemeinsamkeit: Sie lässt mit der Zeit nach.

Verantwortlich dafür sind sogenannte Dendriten. Dabei handelt es sich um metallische Verbindungen, die sich im Lithium an der Elektrode in der Batterie anlagern.

Das sorgt dafür, dass der Spannungsaufbau über die Zeit hinweg immer weiter erschwert wird.

Das Problem: Da die aktuelle Technologie fast ausschließlich auf Lithium-Ionen-Akkus baut, ist dieser Zustand unausweichlich und wird sich wohl nicht zeitnah lösen.

Momentan halten Batterien durchschnittlich 1000 Ladezyklen, mit denen eine Reichweite von 100.000 möglich sein kann.

Umgerechnet: Batterien von Elektroautos halten ca. 5 bis 10 Jahre!

Es gibt jedoch einige Tipps und Tricks, mit denen Sie die Lebensdauer Ihrer Batterie deutlich verlängern können.

Die besten verraten wir Ihnen jetzt!

Tipp 1: Wählen Sie einen Akku mit größerer Kapazität!

Bereits vor dem Elektroauto kaufen oder leasen sollten Sie eine grundlegende Entscheidung treffen.

Denn je größer der Akku ist, desto länger ist dessen Lebensdauer!

Das liegt daran, dass er im Vergleich zu einem Akku mit geringerer Kapazität weniger Ladezyklen durchlaufen muss.

Einfach ausgedrückt:

  • Größere Akkus werden seltener aufgeladen, da sie länger halten. Deshalb werden sie weniger häufig beansprucht.
  • Akkus mit geringerer Kapazität hingegen müssen häufiger geladen werden. Damit jedem Ladevorgang rückt deren Lebensende dabei ein Stück näher, da sie deutlich häufiger belastet werden.

Tipp 2: (Gebrauchte) Akkus erst vor dem Losfahren laden!

Dieser Tipp ist besonders hilfreich, wenn Sie ein gebrauchtes E-Auto gekauft haben oder ihr Elektroauto schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

Denn je älter die Batterie ist, desto weniger Kapazität hat sie!

Spannend sind dabei folgende zwei Erkenntnisse einer Studie der RWTH Aachen:

  • Ein voll aufgeladener Akku verliert nach 2 Jahren ganze 15 % seines Speichervermögens.
  • Ein nur zu 20 % aufgeladener Akku hingegen verliert nach denselben 2 Jahren nahezu keine Kapazität.

Für Sie bedeutet das: Laden Sie Ihren Akku nach Möglichkeit erst direkt vor dem Losfahren!

Tipp: Nutzen Sie dafür zeitversetztes Laden (bspw. über Nacht) und programmieren Sie Ihr E-Auto so, dass der Ladevorgang kurz vor Ihrer Abfahrt am Morgen beendet ist.

Tipp 3: Im Sommer im Kühlen parken!

In Tipp 2 haben Sie bereits die wertvollen Erkenntnisse der Studie der RWTH Aachen zum Verlust der Akkukapazität erfahren.

Aber in derselben Studie gab es noch weitere Funde: Je höher die Außentemperatur, desto schneller läuft der Alterungsprozess des Akkus.

Gerade an heißen Sommertagen empfiehlt sich also ein Parken des Elektroautos an schattigen und im Bestfall auch kühlen Orten wie einer Tiefgarage.

Tipp 4: Batterie nicht unter 20 % entladen und nicht zu 100 % aufladen!

Der Alterungsprozess der Batterie wird zudem durch eine zu große Differenz beim Aufladen zwischen dem Zustand vor und nach der Ladung beschleunigt.

Das vermeiden Sie auf zwei Wegen:

  • Fahren Sie den Akku nicht komplett leer. Wenn der Akku nicht allzu häufig unter 20 % fällt, verlängert das die Lebensdauer! Tipp: Wenn Sie längerfristig abwesend sind, hinterlassen Sie Ihr Auto mit mindestens halbvollem Akku. So vermeiden Sie eine schädliche Tiefentladung.
  • Laden Sie den Akku nicht zu 100 % auf.

Beides schont die Batterie und verlängert deren Lebensdauer!

Tipp 5: Mit kalter Batterie nicht zu schnell losheizen!

Das Gaspedal an der Ampel voll durchzutreten, um Ihrem Nebenmann zu imponieren, sollten Sie sich besser zweimal überlegen.

Denn ein plötzlicher hoher Energiebedarf bei (unnötigem) Beschleunigen für zu einer (unnötigen) starken Erwärmung der Batterie.

Da verändert das Innere der Batterie. In der Folge sinkt deren Kapazität.

Fahren Sie also umsichtig und vermeiden Sie starkes Beschleunigen.

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Elektroauto Batterie Entsorgung: Das passiert nach dem Tausch!

Auch im Bereich der Entsorgung von Elektroauto Batterien tut sich viel.

Aktuell wird beim Recycling aus dem Gehäuse und Komponenten der Batterie viel zurückgewonnen.

Dazu zählt:

  • Aluminium
  • Stahl
  • Kunststoffe

Darüber hinaus werden Verfahren entwickelt, um auch die wichtigen Rohstoffe Lithium und Kobalt zurückgewinnen zu können.

Dies ist momentan allerdings noch vergleichsweise teuer und wenig lohnenswert.

Fazit: Die Batterie beim Elektroauto ist vielschichtig zu betrachten!

Die Batterie ist für das Elektroauto, was der Motor für den Verbrenner ist: unverzichtbar zur reibungslosen Funktionalität.

Dieses komplexe Gebilde wird derzeit jedoch leider noch unter problematischen Bedingungen hergestellt.

Das macht Batterien für E-Autos nicht nur extrem teuer, sondern auch zu einem kritisch zu hinterfragenden Produkt, bei dem noch viel Optimierungsbedarf besteht.

Umso wichtiger ist es, die Batterie so lange wie möglich zu erhalten.

Beherzigen Sie dafür einfach unsere Tipps zur Steigerung der Lebensdauer!

Wir hoffen, dass wir Ihnen auf dieser Seite einen umfassenden Überblick über die Elektroauto Batterie geben konnten.

Lassen Sie es uns gerne in den Kommentaren wissen, wenn Sie noch weitere Tipps zur Schonung des Akkus haben!

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