Update: THG-Quote für Privatpersonen nun steuerfrei

Der Gesetzgeber hat im März 2022 auf Bund-Länder-Ebene entschieden, dass Privatpersonen Erlöse aus THG-Quotenprämien nicht versteuern müssen. Damit ist die bisherige Gesetzgebung, dass Quotenerlöse gem. § 22 (3) EStG einer Freigrenze von 255 € unterliegen, hinfällig. Das macht den emobia Bestpreis für Privatpersonen noch attraktiver, ihre THG-Quoten zu verkaufen. Zusatzerlöse aus Empfehlungsprogrammen für Freunde unterliegen nach wie vor dem § 22 (3) EStG und sind ab einer Freigrenze von 255 € voll steuerpflichtig. Was ändert sich für Betriebe? Für Gewerbetreibende und Selbständige ändert sich die Besteuerung nicht. THG-Quotenerlösen bleiben in voller Höhe Einkünfte aus Gewerbebetrieb bzw. aus selbständiger Arbeit. Bis Mitte Mai 2022 galten für Privatpersonen und Gewerbetreibende/Selbständige nachfolgende Regelungen.

Steuern & THG-Quote

Die THG-Quote ist eine Prämie, die als Gutschrift ausgezahlt wird. Die steuerliche Sachlage ist für private und gewerbliche THG-Quotenberechtigte unterschiedlich.

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Gewerbliche THG-Quotenempfänger

Für Gewerbetreibende und Selbständige, die ihr Elektroauto steuerlich als Firmenwagen nutzen, müssen die Prämienerlöse aus der THG-Quote in voller Höhe als Einkünfte aus Gewerbebetrieb bzw. aus selbständiger Arbeit deklariert werden.

Gewerbliche Nutzer erhalten von uns ihren Gutschriftsbeleg zuzüglich 19 % gesetzlicher MwSt., falls sie umsatzsteuerpflichtig sind.

Dieser Artikel ersetzt keine Steuerberatung. Wir empfehlen jedem und jeder Leser:in, mit dem persönlichen Steuerberater die individuelle Sachlage zu klären.

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