Antworten auf häufig gestellte Fragen

Allgemeines zur THG-Quote

Die Treibhausgasminderungsquote, kurz THG-Quote, ist ein politisches Instrument, das die Bundesregierung im Jahr 2015 eingeführt hat, um die Treibhausgasemissionen, allen voran den Ausstoß von Kohlendioxid, im Verkehr zu senken. Die Quote gibt an, um wie viel Prozent Unternehmen, welche fossile Kraftstoffe in Deutschland verkaufen, ihre Treibhausgasemissionen pro Jahr mindestens senken müssen. Halten sie diese Vorgaben nicht ein, müssen sie Strafen zahlen. Gerade Mineralölkonzerne, die noch immer hauptsächlich fossile Kraftstoffe mit hohen Emissionen verkaufen, können diese Quote aber schon heute nicht allein aus eigener Kraft erfüllen. Und in den kommenden Jahren werden die Vorgaben immer strenger.

Der Gesetzgeber hat entschieden, dass auch Fahrer eines vollelektrischen Elektroautos aktiv helfen, klimaschädliche Treibhausgasemissionen zu reduzieren. So ist jede:r Elektroauto-Halter:in ein potentieller „Inverkehrbringer“ von Ladetrom, was belohnt wird. Aktuell noch egal, ob der Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Kohlestrom stammt. Da die über das Jahr geladene Strommenge aus Wallboxen offiziell nicht gemessen werden kann, werden die E-Fahrzeuge pauschal angerechnet. Im Rahmen der Treibhausgasminderungsquote (kurz THG-Quote), kann man diese CO2-Einsparungen beim UBA als Quote beantragen und den darauf ausgestellten behördlichen Bescheid an quotenpflichtige Unternehmen verkaufen.

Folgende THG-Minderung gilt für ein Elektroauto der Fahrzeugklasse M1 (1,943 MWh):

Brutto-THG-Minderung: (94,1 [gCO2/MJ] – (119 [gCO2/MJ] x 0,4)) x 3,6 [MJ/kWh] x 3 * 1.000 [MWh/kWh] / 1.000.000 tCO2/gCO2 x 2,000 MWh/E-Auto = 1,004 tCO2/MWh

Netto-THG-Minderung (für 2022): (94,1 [gCO2/MJ] x 0,93 – (119 [gCO2/MJ] x 0,4)) x 3,6 [MJ/kWh] x 3 * 1.000 [MWh/kWh] / 1.000.000 tCO2/gCO2 x 2,000 MWh/E-Auto= 0,862 tCO2/MWh

Die Quotenpreise am Markt beziehen sich auf die Netto-Minderung. Da ist die jeweilige THG-Quote abgezogen. Nur die kann auf die Verpflichtung der THG-Quote angerechnet werden.

Die Mineralölunternehmen müssen für ihr Geschäft mit Benzin und Diesel Strafabgaben zahlen. Aktuell unbestritten zu gering. Die Verkehrswende startete zu spät. Mit der steigenden Anzahl von Quotenverkäufern und somit der Akzeptanz des Quotenhandels pushen wir das Instrument.

Anstatt dass die Strafzahlungen in den jährlichen Bundeshaushalt aufgehen, werden die Finanzen denen zugewiesen, die Ladestrom in den Verkehrssektor bringen. Nicht nur den großen Playern sondern allen, auch jede:r E-Autofahrer:in.

Die Anwendung der Treibhausgasminderungsquote ist ein politisches Instrumenten, das sich bei richtiger Anwendung positiv auf die Energiewende auswirken kann. Die Steigerung des Quotenpreises übt Druck auf die Inverkehrbringer von Benzin und Diesel aus. Dabei sind die einzelnen E-Mobilisten nicht alleine sondern ein kleiner Teil von einer sehr großen Bandbreite von Quotenerzeugern. Dazu gehören Inverkehrbringer von Biomethangas oder Elektroflotten- und Ladeinfrastrukturbetreibern. Der Sinn hinter der Einführung des Marktes ist, dass Strafzahlungen der Mineralölunternehmen bei Nutzern von regenerativen Antriebstoffen ankommen. Er ist so groß und aktiv, dass einzelne kleine Entscheidung, Quotenverkäufe zurückzuhalten keine Auswirkung auf die Quotenpreise haben.
Das Bundesimmissionsschutzgesetz lässt außerdem zu, dass nicht beantragte Quoten vom Bundesministerium für Umwelt direkt an die Mineralölunternehmen versteigert werden können. So wanderten die Finanzen in den großen Topf des Bundeshaushalts und nicht zu den individuellen Innovationstreibern der Energie- und Verkehrswende.

Die Treibhausgasminderungsquote findet nicht in allen Sektoren des täglichen Lebens ihre Anwendung. Der THG-Quotenhandel wurde für den Verkehrssektor entworfen, um Strafzahlungen für Benzin und Diesel den Inverkehrbringern von energieeffizienteren und tendenziell regenerativen Technologien zukommen zulassen. Wir sehen auch dringlichen Handlungsbedarf im Bezug zur Klimagerechtigkeit und hoffen, dass staatliche Regularien eingeführt werden, um die Energiewende schnell voranzutreiben.

Anmeldung der THG-Quote

Sie benötigen lediglich Scans oder Fotos, jeweils der Vorder- und der Rückseite (separat), der Fahrzeugscheine (im Format jpg oder pdf) sowie wenige Minuten Zeit um das Anmeldeformular auszufüllen. Wir fragen nur nach den notwendigsten, persönlichen Daten: Emailadresse, Vor- und Nachnamen, Kontoverbindung.

Kontoinhaber:in kann eine beliebige Person / Unternehmen sein.

Wir prüfen die Fahrzeugscheine vor Einreichung. Wenn die Scans leserlich sind und die Daten den Anforderungen entsprechen bekommen Sie dazu keine gesonderte Email. Sollten die Scans nicht leserlich sein, zu stark beschnitten sein oder der PKW nicht für den Quotenhandel zugelassen sein, dann erhalten Sie entsprechend eine automatische Email aus unserem System.

Der Gesetzgeber sieht eine Vermarktung der THG-Quote durch Dienstleister erst ab dem Jahr 2022 vor. Daher gilt unser Angebot für das und folgende Jahre.
Sollten Sie ein E-Fahrzeug vor Beginn des Jahres bei der KFZ-Zulassungsstelle abmelden, können wir dessen THG-Quote auch nicht vermarkten.
Sie können alle E-Fahrzeuge, die für mindestens einen Tag im Jahr 2022 auf sie zugelassene sind, bei uns zum Quotenverkauf anmelden.

Die Abtretungsdauer können Sie auf ein Jahr begrenzen oder bequem auf drei abschließen.
In beiden Fällen schreiben wir ihnen vor Ablauf des Jahres eine Erinnerungs-Email. Sie müssen im Falle einer dreijährigen Abtretung uns nur bestätigen, dass Sie weiterhin im Fahrzeugschein als Halter:in eingetragen sind.

Jeder Fahrzeughalter von rein batterieelektrischen Elektrofahrzeugen, egal ob privat oder geschäftlich.

Leider nein. Das BImSchG auf dem der Handel der Treibhausgasminderungsquote basiert ist ein Gesetz der Bundesrepublik Deutschland und nur auf die beim Bundesverkehrsamt zugelassenen PKWs und bei der Bundesnetzagentur angemeldeten Ladepunkte anwendbar.

Am 16.12.2021 gab das Umweltbundesamt über den Bundesanzeiger eine Anpassung der Schätzwerte für rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge bekannt. In der Bekanntmachung wird ein davon abweichender Pauschalwert nur für die Fahrzeugklassen N1 (leichte Nutzfarhzeuge bis 3,5t) und M3 (Busse) genannt. Im Antragsformular zur THG-Quote gibt es vier Spalten: PKW (M1), LNF (leichte Nutzfahrzeuge N1), Busse (M3) und Andere.

Das bedeutet, eine Anrechenbarkeit ist immer dann möglich, wenn das jeweilige Fahrzeug ein reines Batterieelektrofahrzeug ist, für das es eine Zulassungsbescheinigung Teil I im Sinne der Fahrzeug-Zulassungsverordnung gibt. Also sind alle Fahrzeugklassen zum THG-Quotenhandel anrechenbar. Auch Elektro-Motorräder und Twizys.

Für das Jahr 2022 können für einen Elektro-Transporter bis 3,5 t (Fahrzeugklasse N1, Pauschalwert 3.000 kWh) aktuell das 1,5-fache eines PKWs (Fahrzeugklasse M1, Pauschalwert 2.000 kWh) erzielt werden. Sie können in der Anmeldemaske den Fix- oder den Flex-Erlös wählen und erhalten dann das Äquivalent als Auszahlung.

Als Unternehmen mit einer Elektro-Flotte von Transportern über 10 Fahrzeuge schreiben Sie uns gerne über die Emailadresse info@equota.de.

Für Elektro-LKWs bis 12 t (Fahrzeugklasse N2) können bis zu 1.500€ pro Jahr erzielt werden. Nehmen Sie auch hier mit uns Kontakt über Email auf.

Auch e-Motorräder sind berechtigt und erhalten den selben Erlös wie ein PKW.

Eine THG-Quotenabrechnung über Autos geht nur bei der E-Mobilität da hier der private Elektrostrom mit einem Pauschalwert pro E-Fahrzeug gerechnet wird. Bei anderen Kraftstoffen werden Quoten über die Verkäufer erzeugt (genau genommen, von denen, die die Steuer bezahlen).

Nein, es sind ausschließlich vollelektrische Autos (BEV) für einen behördlichen Antrag zu THG-Quote zugelassen.

Der Gesetzgeber sieht vor, dass der Halter des E-Autos den pauschalen Elektrostromanteil an die quotenpflichtigen Unternehmen verkaufen kann. Somit ist entscheidend, dass der THG-Quoten-Anmelder auch der bei der Zulassungsstelle gemeldete Halter des E-Autos ist.

Wenn im selben Jahr eine THG-Quote mit dem erworbenen PKW schon von einem Vorgänger-Halter beantragt wurde, können sie mit diesem PKW ihren pauschalen Elektrostromanteil nicht mehr verkaufen. Erkundigen sie sich beim Vorgänger, ob er die THG-Quote schon beantragt hatte. Wenn nicht, dann können sie das machen.

Die Anzahl der PKWs ist nicht begrenzt. Ihre Elektrofahrzeuge werden in unserer Datenbank mit ihrer Emailadresse assoziiert gesammelt. Wenn sie Großkunde mit Fuhrparks ab 10 Fahrzeugen und ggf. öffentlich zugänglichen (bei der Bundesnetzagentur angemeldeten) Ladepunkten sind, wenden sie sich an eQuota.

THG-Quoten für Elektrofahrzeuge werden vom Gesetzgeber pro Jahr pauschal angerechnet, somit ist es unabhängig davon ob Sie Ihre Fahrzeuge unterjährig verkaufen, ob ein Leasing abläuft oder ob Sie den PKW später im Jahr beim Kraftfahrtbundesamt anmelden.
Entscheidend beim Antrag des pauschalen Stromanteils für eine THG-Quote ist, dass das Elektroauto im selben Jahr nicht schon einmal von einem anderen Halter bei der KFZ-Zulassungsstelle angemeldet wurde. Ein E-Auto kann nur einmal im Jahr beim Umweltbundesamt registriert und an quotenpflichtige Käufer vermarktet werden. Dabei ist die Länge und der Zeitpunkt der Anmeldung bei der Zulassungsstelle nicht entscheidend.

Es sollte eine Auftragsbestätigung per Email mit AGB im Anhang in Ihrem Emailpostfach eingegangen sein. Wir gehen regelmäßig die Prozesse durch und prüfen, ob alles glatt läuft. Bitte schauen Sie in Ihrem Spam-Ordner. Wenn Sie keine Email finden, geben Sie uns über hello@emobia.de Bescheid. Oder versuchen Sie es mit einem erneuten Anmeldeprozess. Doppelt angemeldete Fahrzeugscheine werden ignoriert.

Erlöse aus der THG-Quote

Der Pauschalwert legt 0,862 kg CO2 pro KFZ, egal wie oft gefahren und mit welcher Leistung, zu Grunde. Bezogen auf den Strafzoll von 600 € CO2 für die Mineralunternehmen sind Quotenpreise von bis zu 600€ x 0,862 = 517€ möglich. Wir zahlen Ihnen 80% des Verkaufserlös aus. Mit den restlichen 20% finanzieren wir unsere internen Kosten und die Entwicklung des Marketplace. Maximalwert ist somit aktuell 413€ pro E-Auto.

Die THG-Quote ist aktuell noch ein relativ intransparentes Geschäftsfeld auf dem die vom Umweltbundesamt beschiedenen Quoten von Brokern aber auch von Quotenvermittlern wie wir an Mineralölunternehmen verkaufen. Damit unsere Kunden volle Transparenz haben, erhalten sie per Email vorab der Auszahlung einen Nachweis über die verkauften Erlöse im Zeitraum ihrer Quoten-Vermarktung.

Im Laufe des Jahrs 2022 wird eQuota einen Marktplatz online stellen, damit alle Handelsteilnehmer frei am Markt agieren und dadurch transparente Erlöse erzielen. Anstatt mit vielen unbekannten Firmen Verträge abzuschließen, nutzen dann Kunden eQuota als legitimierten und vertrauenswürdigen Vertragspartner, der Standardverträge einsetzt und Datensicherheit sowie digitale Rückverfolgbarkeit garantiert.

Zuerst werden wir einem kleinen Kreis von Unternehmen den Zugang öffnen, um die Funktionen in einer Beta-Version zu testen. Wenn die Testphase um ist, werden alle Akteure frei handeln können.

Aber auch schon in der Beta-Version sind Quoten-Entwicklungen für alle einsehbar.

Im 1. Quartal 2022 rechnen wir mit einem Verkaufswert um 431€ für die Pauschalquote eines E-Autos (gem. aktuellem Stand vom 30.12.2021 von 500€/tCO2), was Verkäufern mit der Wahl des Bestpreis-Erlös 345€ einbringen kann. Wir glauben sogar an noch bessere Erlöse, bis zu 400€ für unsere Kunden. Wir müssen trotzdem darauf hinweisen, dass unvorhergesehene Ereignisse den Quoten-Käufern mit ihren alternativen Erfüllungsoption wie z.B. Biodiesel einen geringeren Quotenwert bescheren können.

Grundsätzlich garantieren wir Ihnen 80% aus dem Verkauf der THG-Quote ihres E-Autos. Die restlichen 20 % nutzen wir, um unsere Prozesskosten zu finanzieren und unsere Plattform weiter auszubauen. Diese in Form eines Marktplatzes soll Ihnen in Zukunft weitere Möglichkeiten geben, direkt Einfluss auf den Handel der THG-Quote und damit auf die Gestaltung der Verkehrswende zu nehmen.

Elektroautos der Klasse M1 werden seit dem 16. Dezember 2021 mit dem Schätzwert 2.000 kWh bewertet. Nutzfahrzeuge der Klasse N1 werden mit pauschal 3.000 kWh bewertet.

Somit erhalten Fahrzeuge zur Güterbeförderung bis zu 3,5 t die 1,5-fache Quote von einem herkömmlichen PKW der Klasse M1 und somit auch entsprechend mehr Erlös aus der Vermarktung.

Sie können sich mit Ihrem Fahrzeugschein Ihres Elektro-Nutzfahrzeugs über unsere Anmeldemaske für Elektroautos registrieren. Dort wählen Sie den Bestpreis-Erlös. Unsere KI-Software liest die Fahrzeugklasse aus und der Datensatz wird dem Pauschalwert 3.000 kWh/a zugeordnet. Bei der Auszahlung erhalten Sie dann das Äquivalent zum gewählten Bestpreis-Erlös für 2022: (Beispielrechnung Stand 30.12.2021) 500 €/tCO2 x 1,293 tCO2/MWh x 80% = 517€. Es gelten die aktuellen AGB auf unserer Homepage.

Bei Auszahlung Ihrer Quote legen wir ihnen unsere Erlöse zu dessen Zeitpunkt des Verkaufs dar.

Alle Fahrzeugschein reichen wir regelmäßig und fortlaufend als Bündel in kurzen Abständen jeweils nach Ablauf der Widerspruchsfrist von 14 Tagen beim Umweltbundesamt ein. Wir erwarten die behördlichen Bescheide 14 Tage nach Einreichung. Somit sind immer mindestens 28 Tage zwischen Ihrer Registrierung auf unserer Plattform und der Erlös-Auszahlung.

Zum Start 2022 gehen wir von einer längeren Bearbeitungszeit aus weil die Behörde noch die 2021-er Ladepunkt-Quoten vergeben muss und geballt 2022-er Elektroauto-Quoten beantragt werden. Daher wird es sehr wahrscheinlich hier bis zu sechs Wochen dauern.

Sollten ungültige Fahrzeugscheine in unserem Antrag sein, heißt der Bescheid dann „Teilbescheid“.

Die Quoten-Bündel in Form der behördlichen Bescheide bieten wir den Quotenverpflichteten zum Kauf an. Wir haben schon jetzt Kaufverträge, sodass die Abwicklung nicht lange dauern wird. Die Auszahlungen der Erlöse kündigen wir mit einer Email an und erfolgt danach innerhalb weniger Tage.

Mit der Ankündigung fragen wir auch erneut, ob die uns mitgeteilte IBAN (noch) korrekt ist. Und wir legen Ihnen unsere Erlöse zu dessen Zeitpunkt des Verkaufs dar.

Wir haben alle bereits bei uns gelisteten Datensätze von Elektroauto-Pauschalquoten auf unseren Fest-Erlös von 276€ geändert. Sie brauchen nichts weiter zu tun. Bitte beachten Sie dabei unsere Hinweise unter dem Artikel Steuern.

Sie erhalten von uns, ob privat oder gewerblich registriert, einen Gutschriftbeleg. Gewerbliche Nutzer erhalten eine Ausweisung mit 19% MwSt. Private Nutzer müssen keine Umsatzsteuer abführen.

Wir möchten anregen, mit Ihrem Steuerberater zu klären, ob der THG-Bonus als Prämie gem. §22 (3) EStG angewandt wird und es hier eine jährliche Freigrenze von 256€ gibt. Hier finden mehr Infos.

Wenn sie möchten begrenzen wir die Auszahlung auf 255€, sodass Sie Ihren Freibetrag ggf. einhalten können. Die Änderung können Sie im Kundenkonto unter der Bonusoption ändern.

Kunde von emobia

eQuota wurde von Fatih Gökgöz und Johan Grope gegründet. Das Startup baut mit einer IT-Mannschaft stetig an der digitalen Plattform zur Registrierung, zur Verwaltung und zum Handel der gemeldeten THG-Quoten unserer Kunden. Dazu gehören sowohl sehr große Kunden, große und kleine Fuhrparks, Ladeinfrastrukturbetreiber, Energieversorgungsunternehmen, diverse Dienstleister der Elektromobilität aber auch jeder einzelne E-Mobilist.
Für sie als E-Autofahrer, um den sich alles dreht, haben wir die Marke emobia gegründet, um den Kundenbedürfnissen der individuellen E-Mobilsten noch besser gerecht zu werden.

Derzeit arbeiten wir an einem Kundenportal mit Login und Registrierungsnummer, das in wenigen Tagen auf emobia.de online gehen soll. (Der Login auf eQuota ist aktuell noch für unsere Großkunden mit Fuhrpark oder Ladeinfrastruktur zur Anmeldung größerer Bestände.)

Alle bereits registrierten Emailadressen erhalten eine Nachricht. Dort ist es dann auch möglich, die persönlichen Daten zu prüfen und ggf. zu ändern, den Status der Registrierungen zu sehen und die Anzahl der geworbenen Anmelder einzusehen.

Aktuell können sie uns alle Anliegen über Email oder Kontaktformular senden.

Bitte melden Sie uns, wenn Sie nicht mehr Halter:in des PKWs sind. Sie können uns per Email benachrichtigen oder in Ihrem Kundenkonto den Datensatz des entsprechenden PKWs löschen. Wir können dann nur für das aktuelle Jahr (ab 2022) die Quote vermitteln und den entsprechenden Erlös auszahlen.

Wir räumen allen Kunden eine 14-tägige Widerrufsfrist ein. Sie können uns mit unserer Vorlage oder formlos per Email oder postalisch widerrufen.

Unsere AGB beinhalten eine von der EU vorgegebene Standard-Formulierung zum Widerrufsrecht. §8 Widerrufsrecht / Absatz Widerrufsfolgen besagt, dass wir bei Widerruf die erhaltene Zahlungen zurückzahlen müssen. Konkret entstehen jedoch für unsere Kund:innen keine Kosten. Die Formulierung ist daher irreführend, aber gesetzlich vorgeschrieben.

Nachträglich können wir leider keine Aktions-, Promo- oder Empfehlungscodes vergeben. In besonderen Fällen ist unser Kundenservice berechtigt, Gutschriften zu vergeben.

Wallbox, PV und THG-Quote

Wenn ihr Ladepunkt nicht öffentlich zugänglich ist (Voraussetzung ist eine Anmeldung bei der Bundesnetzagentur), kann dieser nicht mit in die THG-Quote einfließen. Weil private Ladepunkte nicht bei der Bundesnetzagentur gemeldet sind und keine geeichte Abrechnung haben, werden die Elektroautos mit dem jährlich festgelegten Pauschalwert angemeldet.

Aktuell können aber auch private Ladepunkte öffentlich zugänglich gemacht werden. Hierzu müssen diese bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Weiter Infos s.u.

Bitte besprechen Sie mit Ihrem Steuerberater inwieweit Sie ein Gewerbe anmelden müssen.

Wenn Ihr Ladepunkt, an dem Sie Ihre Elektroautos laden, öffentlich zugänglich ist, können Sie aktuell beides als THG-Quote beantragen.

Hier registrieren Sie Ihre öffentlich zugängliche Ladepunkte.

Ladepunkte, die zwar auf privatem Grund installiert sind aber einem unbestimmten Nutzerkreis zugänglich sind, nennen wir „halb-öffentlich“. Das können private Ladesäulen auf Handwerkshöfen, auf Betriebsgeländen, auf Supermarktparkplätzen, in Hotel-Garagen u.s.w. sein.

Die Bundesnetzagentur bezeichnet diese dann als öffentlich zugänglich, „.. wenn der Zugang oder der Erwerb einer Zutrittsberechtigung jedem potenziellen Nutzer/jeder potentiellen Nutzerin möglich ist. (..) Typische Beispiel hierfür sind Ladepunkte auf Supermarkt- oder Kundenparkplätzen und in Parkhäusern.“

Diese brauchen eichrechtlich zugelassene Stromzähler und eine Registrierung bei der Bundesnetzagentur (BNetzA).

Zwei weitere wichtige Infos.

– IBN ab 03/2022: Ladepunkte müssen eine standardisierte Schnittstelle und eine digitale Anbindung an eine Plattform, die für E-Autofahrer aus der Ferne (a la Carsharing App) einsehen lässt, ob der LP frei ist.

– IBN ab 7/2023: Ladepunkte müssen ein Kartenlesegerät (EC oder Kreditkarte) haben.

Wir können die jährlich gemessene Ladestrommenge mit bis zu 15ct/kWh vermarkten. Sollten ihre Ladepunkte mit einer PV-Anlage autark vom öffentlichen Stromnetz versorgt werden, können wir diesen sogar mit bis zu 35ct/kWh vermarkten. Für den Antrag der Quote beim Umweltbundesamt und die Vermittlung an Quotenverpflichtete nehmen wir eine kleine Provision. Sie erhalten bis zu 90% des Erlös, je nach Menge des Ladestroms. Hier registrieren Sie Ihre öffentlich zugänglichen Ladepunkte.

Für das Vermarktungsjahr 2022 benötigen wir als eQuota die Mitteilung der Strommengen bis 31.01.2023. Hier können Sie Ihre öffentlich zugänglichen Ladepunkte registrieren.

Die Erfassung erfolgt in Ihrem eQuota-Kundenportal manuell oder per API-Schnittstelle wenn Sie das Software-Service-Paket Professional wählen. Sie bestätigen uns vertraglich, dass Sie wahrheitsgemäß Angaben machen. Von der Behörde werden Plausibilitätschecks gemacht durch den Abgleich der übermittelten Ladepunktstandortdaten mit dem Melderegister der Bundesnetzagentur. Stichprobenartig können auch Nachweise über die eichgenau-gezählten Strommengen angefordert werden. Ein geeichter Zähler ist obligatorisch.

Wir beantragen die THG-Quoten der Ladeinfrastrukturen für 2022 ab der 1. KW 2023. Sie erhalten den Erlös von uns 8-10 Wochen nach Übermittlung der Ladepunktstrommengen.

Es werden mit der THG-Quote alle verkehrsrelevanten Einrichtungen berücksichtigt. Eine PV-Anlage ist dann relevant, wenn ein Ladepunkt von dieser voll netzunabhänig versorgt wird. Sollte Ihr Ladepunkt mit einer PV-Anlage autark vom öffentlichen Stromnetz versorgt werden, können wir diesen sogar mit bis zu 35ct/kWh vermarkten.

Hier registrieren Sie Ihre öffentlich zugänglichen Ladepunkte.