E-Auto kostenlos laden: Nutzen Sie diese Gratis-Stromtankstellen (inkl. Übersichtskarte)!

Schon lange wird darüber diskutiert, dass das kostenlose Laden bald ein Ende haben wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es jedoch noch viele Gratis-Lademöglichkeiten.

Wir bemühen uns darum, Änderungen im Text zeitnah anzupassen.

Informieren Sie sich jedoch auf jeden Fall vor dem Ladevorgang vor Ort, ob das Laden ggf. kostenpflichtig geworden ist!

Da Sie sich bewusst dafür entschieden haben, wissen Sie um die vielen Vorteile Ihres E-Autos: Es ist nachhaltiger, effizienter und spart Ihnen Geld für Benzin. Denn im Gegensatz zur teuren Tankstelle laden Sie mit einem günstigen Autostrom-Tarif ganz entspannt von zuhause aus.

Aber kennen Sie schon den wohl größten Vorteil Ihres Elektroautos?

Als E-Mobilist können Sie Ihr E-Auto an vielen öffentlichen Ladesäulen aufladen – und zwar völlig kostenlos!

Die Kosten Ihrer Nutzung übernimmt der jeweilige Betreiber der Ladesäule bzw. derjenige, der Ihnen das kostenlose Laden ermöglicht.

Kostenlose Ladesäulen finden Sie zumeist auf Parkplätzen von

  • Supermärkten,
  • Baumärken oder
  • den zwei populären Fast-Food-Ketten.

Da deren Parkplätze groß genug sind und zum Teil separate Bereiche für das Aufladen bieten, haben Sie beim Stromtanken genug Platz und stören keine anderen Kunden.

Damit profitieren Sie gleich zweifach: Sie gehen einkaufen oder essen, während Ihr Elektroauto (kostenlos) lädt, und genießen anschließend das Fahren, ohne einen Cent zu bezahlen!

Wenn Sie also einmal vergessen sollten, Ihr E-Auto zuhause aufzuladen, brauchen Sie nicht zu befürchten, dass Ihnen zwischendurch der Strom ausgeht. Denn die kostenlosen Ladesäulen sind in der Regel an zentralen, öffentlich zugänglichen Orten platziert.

Im Folgenden finden Sie unsere Übersicht aller kostenlosen Lademöglichkeiten (inkl. praktischer Übersichtskarte am Ende).

Kostenlos E-Auto laden: Hier ist es möglich!

Viele Geschäfte haben den Trend der Elektroautos frühzeitig erkannt und möchten sich mit kostenlosem Ladestrom die Gunst Ihrer Kunden sichern.

Nutzen Sie dieses Ladestromgeschenk und verbinden Sie es gleich mit Ihrem Wocheneinkauf.

So freuen sich sowohl Sie als auch das Geschäft!

Tipp: Wenn Sie sich den kostenlosen Ladestrom sichern möchten, kommen Sie am besten zeitnah nach Ladenöffnung!

Denn mit der steigenden Zahl an Elektroautos steigt auch die Nachfrage an den kostenlosen Ladesäulen. Daher sind diese schnell belegt.

Je früher Sie also kommen, desto höher ist Ihre Chance, dass noch Ladeplätze frei sind!

LIDL

Auf Platz 1 der Supermärke mit dem deutschlandweit größten Netz an Ladestationen steht LIDL.

LIDL-Kunden können Ihr Elektroauto gut 400 Ladestationen auftanken.

Dabei bietet LIDL sowohl AC-Ladesäulen (normales Laden mit Wechselstrom) als auch DC-Ladesäulen (Schnellladen mit Gleichstrom).

Bei über 50 % aller Ladesäulen können Sie eine Ladeleistung von mindestens 50 kW erwarten.

Wichtig:

  • Das kostenlose Laden während der Öffnungszeiten ist auf eine Stunde begrenzt.
  • Als Voraussetzung zum Laden müssen Sie vorab die App „LIDL Plus“ installieren. Gut daran ist, dass sie in der App in Echtzeit überprüfen können, ob eine Ladesäule gerade frei ist oder benutzt wird.

ALDI Süd & ALDI Nord

Besonders bei E-Mobilisten in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland (sowie zum Teil in Hessen und NRW) kommt Freude auf. Denn diese liegen im Einzugsgebiet von ALDI Süd und damit von vielen kostenlosen Stromtankstellen

Denn bei ALDI Süd unterhält bei den regionalen Supermärken das am besten ausgebaute Netz an Lademöglichkeiten.

Hier können Sie Ihr E-Auto an über 380 Filialen kostenlos aufladen!

Das Beste: Vor allem im städtischen Raum können Sie sogar Schnellladestationen nutzen, die bis zu 150 kW Ladeleistung bringen.

Ebenfalls bemerkenswert: An fast 70 Filialen gibt es zusätzliche Ladestationen für E-Bikes.

Für ALDI-Süd-Kunden herrschen also nahezu paradiesische Zustände.

Ganz anders sieht es bei ALDI Nord aus.

Nachdem der Discounter bereits im Jahr 2020 ankündigte, seine Parkplätze mit Ladestationen auszurüsten, folgten den Worten wenig Taten.

Wohnen Sie also nördlich des sog. ALDI-Äquators, suchen Sie Ladestationen vergebens.

Hier müssen Sie sich wohl oder übel noch in Geduld üben und darauf hoffen, dass ALDI Nord sein Versprechen bald einlöst.

Kaufland

Da Kaufland wie LIDL zur Schwartz-Gruppe gehört, können Sie selbstverständlich auch hier kostenlosen Strom tanken.

Deutschlandweit stehen in Kaufland-Filialen ganze 140 Ladestationen zur Verfügung und warten darauf, Ihnen Strom zu liefern.

Abhängig vom Standort stehen Ihnen AC-Ladesäulen mit bis zu 43 kK Ladeleistung zum normalen Laden, wenn Sie Glück haben aber auch DC-Ladesäulen mit bis zu 50 kW zum Schnellladen zur Verfügung.

Hinweis: Wie auch bei LIDL ist das Laden auf eine Stunde limitiert und es wird die App „Kaufland eCharge“ vorausgesetzt.

REWE

Die Ladeinfrastruktur bei REWE befindet sich im Vergleich zu LIDL, ALDI und Kaufland noch im Aufbau.

Denn kostenlos Laden ist lediglich in 20 deutschen REWE-Filialen möglich.

Hier müssen Sie also eine große Portion Glück haben, zu den Auserwählten im Einzugsgebiet dieser Supermärkte zu gehören.

Weiterhin stecken auch die Abläufe in den Kinderschuhen. Während Sie bei manchen REWE-Filialen direkt losladen können, müssen Sie sich in anderen erst eine Ladekarte im Markt holen und ggf. sogar Pfand hinterlegen.

Doch die REWE-Group arbeitet fleißig mit einer „Lade-Offensive“ an einem großflächigen Ausbau seiner Ladestationen.

Bis 2024 sollen 2000 Schnellladestationen an 400 REWE- und Penny-Filialen entstehen.

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Hagebau

Aktuell freuen sich E-Mobilisten auf ganzen 69 Parkplätzen von Hagebaumärkten über Gratis-Strom.

Dabei stehen je nach Markt 2 bis 4 Ladesäulen zur Verfügung.

Diese bieten Ladeleistungen von normalen 50 bis sogar ultraschnellen 300 kW.

2022 sollen weitere 8 Filialen mit Ladesäulen ausgestattet werden, bei 20 Standorten wird noch verhandelt.

Hornbach

Auch die Anzahl der Ladesäulen bei Hornbach kann sich sehen lassen.

Stand jetzt verfügen 60 Hornbach-Filialen über Schnellladesäulen zum Stromtanken.

Das Ziel: Bis spätestens Ende 2022 sollen die weiteren 36 der insgesamt 96 Hornbach-Standorte nachgerüstet werden.

Hellweg

Hellweg-Baumärkte finden sich deutschlandweit, sind überwiegend jedoch im Ruhrgebiet und in Berlin vertreten.

Während sich bereits an vielen Filialen Ladestationen finden, schreitet der Ausbau stetig voran.

Insgesamt sollen an 80 Hellweg-Standorten Ultra-Schnellladestationen entstehen. Diese sollen überragende 300 kW Ladeleistung bringen.

Toom

Wie Hellweg setzt Toom (eine Tochterfirma der REWE Group) zukünftig auf Ultra-Schnellladestationen.

Bis Mitte 2022 sollen Toom-Kunden 10 % der insgesamt über 330 Filialen mit ultraschneller 300 kW Ladeleistung versorgt werden.

Bauhaus

Bauhaus hat ebenfalls ambitionierte Ziele und möchte seinen Kunden ausgezeichnete Lademöglichkeiten bieten.

Bis 2023 sollen 106 von 156 Bauhaus-Standorten mit Ultra-Schnellladestationen mit 300 kW Ladeleistung ausgestattet werden.

Dabei wird mit 3 bis 4 Ladesäulen pro Filiale geplant.

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IKEA

IKEA präsentiert sich beim kostenlos Laden vorbildlich.

An allen 54 IKEA-Standorten sind Ladesäulen mit einer Ladeleistung von bis zu 20kW verfügbar.

Deutschlandweit stehen IKEA-Kunden somit über 200 Ladesäulen zur Verfügung.

Falls Sie also wieder einmal nicht aus dem IKEA-Labyrinth finden sollte, hat das nun wenigstens etwas Gutes: Je länger Sie brauchen, desto länger trankt Ihr E-Auto Gratis-Strom.

McDonald’s

Das Fast-Food-Restaurant mit dem großen M hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt.

McDonald’s plant, bis 2025 alle Filialen, die über einen McDrive verfügen, mit DC-Ladesäulen zum Schnellladen auszustatten. Dabei soll es sich um ganze 1000 Standorte handeln.

Das wäre eine klare Verbesserung des jetzigen Zustandes.

Denn aktuell finden Sie deutschlandweit nur 70 McDonald‘s-Filialen mit Ladesäulen.

Burger King

Im Gegensatz zu seinem großen Konkurrenten hat Burger King noch Luft nach oben.

Burger King plant noch, Schnellladestationen zu errichten.

Vereinzelt finden sich jedoch schon Gratis-Ladesäulen an Burger-King-Filialen, wie bspw. in Burgdorf nahe Hannover. Denn diese war die erste Ladesäule, die Burger King in Betrieb genommen hat.

Dabei handelt es sich jedoch noch um eine Ausnahme.

Infobox Beginn

Wie Sie sehen, gibt es große Unterschiede zwischen den Supermärkten, Baumärkten und Fast-Food-Restaurants:

– In manchen Geschäften laden Sie zum Ende des Ladevorgang (also ca. 4 Stunden). An anderen Geschäften ist die Ladezeit auf eine Stunde beschränkt.
– Meistens gibt es AC-Ladestationen zum Laden in regulärer Geschwindigkeit. Wenn Sie Glück haben, finden Sie eine DC-Ladestation zum Schnellladen.
– Zum Teil gibt es bestimmte Voraussetzungen zum Laden, wie die Verwendung einer bestimmten App.

Wenn Sie sich nicht sicher sein sollten, wie das Laden genau funktioniert, fragen Sie am besten einen Mitarbeiter oder erkundigen Sie sich an der Infotheke.

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Wo kann ich mein E-Auto kostenlos laden? Übersichtkarte mit Ihrer nächsten Ladestation!

Sie haben keine Idee, wo in Ihrer Umgebung sich eine kostenlose Ladestation befindet?

Dann sehen Sie einfach auf der Übersichtskarte von GoingElectric nach!

Um kostenlose Ladestationen in Ihrer Nähee zu finden, nutzen Sie einfach die Filterfunktion der Karte.

Das machen Sie so:

  1. Klicken Sie auf „Optionen“.
  2. Setzen Sie einen Haken bei „kostenlos laden“.

Nun werden Ihnen ausschließlich Ihre Gratis-Stromtankstellen angezeigt!

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Wichtig: Kennen Sie eine kostenlose Ladesäule, die nicht auf der Karte enthalten ist?

Dann helfen Sie den E-Mobilisten in Ihrer Umgebung und klicken Sie auf Button „Ladesäule melden“.

Damit können Sie eine neue Ladesäule eintragen lassen und tragen aktiv zur Verbesserung der Karte bei.

Kannten Sie diese kostenlosen Lademöglichkeiten bereits oder haben Sie noch einen Geheimtipp für uns?

Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

Wussten Sie zudem, dass Sie mit emobia Ihre CO2-Einsparungen verkaufen und damit jedes Jahr Geld für Ihr E-Auto verdienen können?

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